So wohnen wir - Teil 1 - Der Flur

Wir sind Anfang Februar in unsere Wohnung gezogen. Als kreative und werkelnde Nasen, war uns beiden wichtig, dass nicht nur der Möbelschwede hier vertreten ist, trotz seiner Anwesenheit in unmittelbarer Nachbarschaft. Schließlich will man sich ja von anderen Haushalten nicht nur durch unterschiedliche Farben der Küchenzeile abheben. Und natürlich wollen wir mit stolzgeschwellter Brust unser Heim Besuchern präsentieren und Anerkennung entgegennehmen (“Das ist aber eine schöne Wohnung”), aber das ist natürlich nur der sekundäre Grund. Primär wollten wir auch sehen, dass es unser Zuhause ist.

 

 

Das erste, was fertig war, war der Flur. Gleichzeitig das erste, was man sieht wenn man reinkommt.
Rechts neben der Eingangstür hängt unser Punktekalender. Die Gaderobe ist aus einem Haushaltsauflösungsladen, der Verkäufermensch schien ganz entzückt von mir und hat sie mir geschenkt. Die Kiste unter der Garderobe ist eine alte Munitionskiste, es passen aber nur meine Schuhe hinein, der Kerl hat größere Füße (Gut für mich). Die restlichen Schuhe haben wir so gut es ging versucht in den alten Obstkisten zu verstauen, die unten rechts neben der Tür hängen. Wir haben sie leicht versetzt angebracht, sieht irgendwie mehr “designey” (gibts das Wort? Nein? Dann gibt es das jetzt nämlich) aus.

 

 

Über den Kisten hängt der Einlegeboden aus der Munitionskiste, umfunktioniert als Regal. Mit Schlüsselhalterhaken, Brillenhalterhaken und Stauraum für… Spielzeugautos? Darunter hängen die drei ersten Collagen, die ich geschnipselt habe, aufgezogen auf Holz. (Anleitung für Holzbilder hier). Neben dem Spiegel sieht man unsere Indoor-Streetart-Ratte, ich habe mich an dem Markenzeichen des Streetartkünstlers Banksy orientiert. Und zuletzt das Eckbild. Diese sehr charmante Ecke schrie geradezu nach Diy und leider auch Zehenstoßen. (Aber wer hat schon so ne Ecke in der Wohnung, da darf man sich nicht beschweren. Anleitung für das Eckbild hier)