Beine bis zum Boden. Koffertischchen Tutorial.

Jeder, der mir entgegenkam, sah, welch schöne Beine ich hatte, denn für dieses Projekt bedurfte es ganze drei Paar! Eins, das mich trug und zwei die ich trug. Ich hatte sie gerade davor gerettet, Opfer eines Lagerfeuers zu werden, indem ich mich dazwischenschmiss und danach verlangte die Beine in die Hand zu nehmen! Und so kam es, dass ich an diesem Tage sechsbeinig durch die Stadt lief. Ich hätte auch nicht mit Empörung reagieren können, hätte mir jemand „schöne Beine“ hinterhergeschmatzt. Wie könnte ich, derjenige hätte Recht gehabt: Beine, zu heiß fürs Feuer!

Aus meiner Jäger und Sammlerphase, die ich auf diversen Flohmärkten ausleben konnte, hatte ich noch einen passenden, formschönen Koffer mit Charakter zuhause, dem es allerdings seiner Natur entsprechend an unteren Extremitäten mangelte. Was für ein Glück!

Koffertisch1.JPG

 

Was man dafür braucht:

  • Koffer
  • Möbelbeine
  • Schrauben und Unterlegscheiben
  • Eine Holzplatte, die perfekt in den Koffer passt
  • Optional Farbe

 

Und so gehts:

Schritt 1

Beine zurechtsägen. Meine Exemplare waren oben ungleich, deswegen wurden sie einmal auf die gleiche Länge gesägt und abgeschliffen.

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Schritt 2

Löcher bohren. Die Löcher, durch die die Schrauben später durchkommen an den Koffer und die Platte anzeichnen und mit einem zu den Schrauben passenden Bohrer bohren.

Koffertisch_bohren.JPG

Schritt 3

Beine festschrauben. Dafür braucht man eventuell Hilfe. Eine zusätzliche Hand, die die Beine hält, während der andere schraubt ist von Vorteil.

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Fertig!

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So wohnen wir Teil 3 - Das Schlafzimmer + Gewinnspielauflösung


Als erstes möchte ich mich für die lieben Kommentare bedanken, das hat mir die ganze letzte Woche sehr schön gemacht. Ich habe kleine niedliche Zettelchen gebastelt und auf diese Art und Weise die Gewinnerinnen ermittelt. Liebe Maze und liebe Ester, bitte meldet euch doch bei mir, am besten per Mail (gesehenundgesehenwerden@web.de) wegen der Adressen, dann kann ich die Magazine an euch versenden.


 

Das Schlafzimmer zeigt am besten den lustigen Stilmix zwischen meinen Möbeln und den Möbeln des Kerls. Während er die geradlinigen Sachen mitgebracht hat, das Bett, die Kommode, die Teppiche, kommen aus meiner Richtung eher die altmodischen Geschichten wie Sessel, Nachtschrank, Lampen. In meinem Kleiderschrank war natürlich kein Platz, ich habe mit Mühe ein Fach freimachen können und so war Max mehr oder weniger gezwungen sich eine Garderobe zu bauen, an der man Kleidung aufhängen kann. (Ein Bügelbrett besitzen wir nämlich nicht). Mit ein bisschen Baumarktshopping, hat er sich eine maritim anmutende Doppelreihige Kleiderstange gebaut. (Anleitung folgt auch noch). Seine Hemden haben Platz und ich muss nicht weiter aussortieren. Win Win also.

 

 

Zwischen Kleiderschrank und Bett hängt mein Flohmarktbild, welches aus Nerdgründen zu einem Akte-X-Fanartbild wurde
Das Bild über dem Bett hat der Kerl in Kleinstarbeit von einem Minischnipsel Vorlagenbild abgemalt. Er wollte es unbedingt haben, aber die Vorlage war so schlecht, dass man sich das nicht auf Leinwand ziehen konnte, also musste er es selbst malen. Es besteht hauptsächlich aus Punkten. Ich bin da eher so der expressive Maler, ich hätte nach drei Punkten den Pinsel in die Ecke geworfen und mir eingeredet, dass mir das nicht so wichtig ist. Geduld ist eine Tugend, nicht wahr….

 

 

 

 

 

Die Kommode gegenüber vom Bett war an sich eher unspektakulär. Bis zu dem Zeitpunkt, als Max sich einen Brenner im Internetkaufhaus bestellte. Jetzt ist sie besonders. (ist dieses Bestellen eigentlich eine Männerkrankheit?).

 

 

 

 

 

 

 

 

Über dem Spiegel neben der Tür hängt die Wasserhahnlampe  (Anleitung) und die Altbautür mit den kleinen Fensterchen eignete sich wunderbar, um einem Sherlockschatten dahinterzubasteln. Schwarze Klebefolie ahoi. Die Frage ist jetzt nur, wann ich Nachts aufwache und mich im Halbschlaf vor dem Schatten erschrecke…