So wohnen wir Teil 3 - Das Schlafzimmer + Gewinnspielauflösung


Als erstes möchte ich mich für die lieben Kommentare bedanken, das hat mir die ganze letzte Woche sehr schön gemacht. Ich habe kleine niedliche Zettelchen gebastelt und auf diese Art und Weise die Gewinnerinnen ermittelt. Liebe Maze und liebe Ester, bitte meldet euch doch bei mir, am besten per Mail (gesehenundgesehenwerden@web.de) wegen der Adressen, dann kann ich die Magazine an euch versenden.


 

Das Schlafzimmer zeigt am besten den lustigen Stilmix zwischen meinen Möbeln und den Möbeln des Kerls. Während er die geradlinigen Sachen mitgebracht hat, das Bett, die Kommode, die Teppiche, kommen aus meiner Richtung eher die altmodischen Geschichten wie Sessel, Nachtschrank, Lampen. In meinem Kleiderschrank war natürlich kein Platz, ich habe mit Mühe ein Fach freimachen können und so war Max mehr oder weniger gezwungen sich eine Garderobe zu bauen, an der man Kleidung aufhängen kann. (Ein Bügelbrett besitzen wir nämlich nicht). Mit ein bisschen Baumarktshopping, hat er sich eine maritim anmutende Doppelreihige Kleiderstange gebaut. (Anleitung folgt auch noch). Seine Hemden haben Platz und ich muss nicht weiter aussortieren. Win Win also.

 

 

Zwischen Kleiderschrank und Bett hängt mein Flohmarktbild, welches aus Nerdgründen zu einem Akte-X-Fanartbild wurde
Das Bild über dem Bett hat der Kerl in Kleinstarbeit von einem Minischnipsel Vorlagenbild abgemalt. Er wollte es unbedingt haben, aber die Vorlage war so schlecht, dass man sich das nicht auf Leinwand ziehen konnte, also musste er es selbst malen. Es besteht hauptsächlich aus Punkten. Ich bin da eher so der expressive Maler, ich hätte nach drei Punkten den Pinsel in die Ecke geworfen und mir eingeredet, dass mir das nicht so wichtig ist. Geduld ist eine Tugend, nicht wahr….

 

 

 

 

 

Die Kommode gegenüber vom Bett war an sich eher unspektakulär. Bis zu dem Zeitpunkt, als Max sich einen Brenner im Internetkaufhaus bestellte. Jetzt ist sie besonders. (ist dieses Bestellen eigentlich eine Männerkrankheit?).

 

 

 

 

 

 

 

 

Über dem Spiegel neben der Tür hängt die Wasserhahnlampe  (Anleitung) und die Altbautür mit den kleinen Fensterchen eignete sich wunderbar, um einem Sherlockschatten dahinterzubasteln. Schwarze Klebefolie ahoi. Die Frage ist jetzt nur, wann ich Nachts aufwache und mich im Halbschlaf vor dem Schatten erschrecke…

Wie ich meine Bloggeschichte schrieb + Gewinnspiel

Ich, 2011, erster Praktikumstag. "Ann-Sophie, wir brauchen ein Bild für das Portal". Ich war begeistert.

Ich, 2011, erster Praktikumstag. "Ann-Sophie, wir brauchen ein Bild für das Portal". Ich war begeistert.

Angefangen hat alles mit einem Praktikum bei der Handmade Kultur. Wir schreiben das Jahr 2011 und ich kam gerade aus einem verstörenden Minijob, den ich aufgrund von zu viel Zeit und zu wenig Geld nach dem Abi bei einer Bäckereikette/Ausbeuterverein angefangen habe. Das zu-viel-Zeit-Problem war schnell gelöst und das ich-weiß-noch-nicht-was-ich-studieren-soll-Problem auch, denn nach der desillusionierenden Kurzkarriere als Bäckereifachverkäuferin galt ganz schnell: studieren, egal was, hauptsache nicht Bäckereifachverkäuferin werden. (Es gibt bestimmt ganz wunderbare Arbeitgeber, ich habe generell überhaupt kein Problem mit der Vorstellung Brötchen zu verkaufen)
Mich rettete besagtes Praktikum, an das ich durch absurde Schicksale kam, wie die Jungfrau zum Kinde, wie der Bauer so schön sagt. Innerhalb dieses Praktikums wurde ich neben zwei weiteren völligen Blogneulingen auserwählt, Bloganbieter zu testen. Ich unter heftigen Protesten und Kopfschütteln, dass die Zöpfe nur so flogen, meldete mich bei Blogger an. Bloggen fand ich blöd, völlig unbegründete Selbstdarstellung nannte ich es, so etwas steht mir nicht, sagte ich, bescheiden wie ich war.


Das ist jetzt ziemlich genau vier Jahre her. Ich blogge immer noch. Vielleicht bin ich weniger bescheiden, vielleicht auch einfach nur reflektierter und ich war im Grunde meines Herzens immer eine Selbstdarstellerin. Mit den Jahren wurden die Beiträge weniger quantitativ, mehr qualitativ. Es gibt Menschen, die Interessieren sich sogar dafür, was ich schreibe. Mit den Jahren wurden die Beiträge auch privater. Es gibt sogar Menschen, die interessieren sich für mich und mein Leben. Das schmeichelt mir, darüber freue ich mich.
 

Dieses Jahr startete Blogmäßig ziemlich gut. Ich habe eine neue Seite, ein paar Kanäle mehr, die ich bediene, vielleicht neue Leser und sogar ein eigenes Logo. Pro Selbstdarstellung habe ich mir Visitenkarten drucken lassen und Sticker. (Die Sticker sind von Cewe und die Visitenkarten von Moo, ich bin mit beidem sehr zufrieden)
Und ich kehrte zurück zu den Wurzeln. Gesehen und gesehen werden ist als Blogstar in der aktuellen Handmade Kultur und meine Eine ist über eine ganze Seite verteilt.

Wer also Lust hat, sich das näher anzugucken, der kommentiere mir bis zum 16.8.2015 irgendwas schönes unter diesen Beitrag, oder unter das Foto auf Instagram, denn ich verlose zwei Exemplare. Weil Ich eine bekennende Selbstdarstellerin bin, weil mein Blog Geburtstag hat, weil ich die Handmade Kultur mag und ich finde, dass eigentlich jeder eine Handmade Kultur braucht und auch einfach so.